Jahreskongress der DVSE 2014 in Wiesbaden

Anlässlich des 21. Jahreskongresses derDdeutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e.V. versammelten wir uns vom 3. bis 5. April 2014 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden. Ein breitgefächertes und spannendes Programm erwartete uns und wir wurden nicht enttäuscht. Interessante und lehrreiche Vorträge von nationalen und internationalen Referenten begeisterten uns. Auch in diesem Jahr hatten wir als Junges Forum eine eigene Sitzung sowie einen Workshop. Unter dem Vorsitz von Judith Hodel und Anna Krukenberg durften Studenten über ihre wissenschaftlichen Arbeiten referieren.

  • Mittelfristige Ergebnisse nach Rotatorenmanschettenrekonstruktion in Double-row Technik mit Titanankerschraube (Stefanie Geyer)
  • Proximal Humeral Fractures: non-operative treatment versus intramedullary nailing in 2-, 3- and 4- part fractures (Mirjam Lange)
  • Langzeitergebnisse der postoperativen Immobilisation Innen- vs. Außenrotation nach arthroskopischer anteroinferiorer Schulterstabilissierung (Pit Fischer)
  • Quantifizierung bilateraler Alexanderaufnahmen und Korrelation mit klinischen und radiologischen Parametern bei akuter Schultereckgelenksinstabilität (Marvin Minkus)
  • Lageverhältnisse der Nn. radialis und medianus zu intraartikulären Landmarken am Ellenbogen - Implikationen für die arthroskopische Arthrolyse (Sebastian Lappen)
  • Wie lernen wir am besten? Vergleich der sicheren Untersuchungsdurchführung nach praktischer Anleitung versus selbst lernen mittels schriftlicher Anleitung versus Videoanleitung (Anne Thierbach)

Das Thema von Anne Thierbach ist eine Multicenter-Studie, die wir als Junges Forum durchführen möchten. Einige Themen von Mitgliedern des Jungen Forums wurden sogar in den großen Sälen vorgestellt, wobei wir uns mit der Sitzung des Jungen Forums genauso integriert und anerkannt fühlen durften.

Im Anschluss an unsere eigene Sitzung gab es noch einen Workshop zum Thema "Sportverletzungen der oberen Extremität und praktische EB Basisdiagnostik". Insbesondere von der praktischen Übung zur Ellenbogendiagnostik konnten wir profitieren und bedanken uns auf diesem Weg nochmal bei allen Vortragenden und Tutoren.

Nach diesem langen Tag mit sommerlichen Temperaturen war die Vorfreude auf den Festabend groß. Gefeiert wurde im backsteinernen Marktgewölbe in atemberaubender Atmosphäre. Zu Wein und Bier gab es hervorragendes Essen vom Buffet und auch die Live-Musik lud zu späterer Stunde zum Tanzen ein.

Auch am letzten Tag gab es nochmals sehenswerte Vorträge, so dass wir auf drei äußerst gelungene Tage zurückblicken können. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr in Mannheim und hoffen wieder auf viele interessante Beiträge.


Marvin Minkus